Häufig gestellte Fragen

Blutspende

Blutspenderinnen und Blutspender…

  • müssen mindestens 18 Jahre alt sein.
  • müssen ein Mindestgewicht von 50 kg haben.
  • sollten sich gesund fühlen.
  • sollten vor der Spende unbedingt ausreichend essen und trinken.
  • dürfen innerhalb der letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken haben.
  • dürfen keinen verbotenen Drogenkonsum praktizieren.
  • müssen zu jeder Spende den Personalausweis (alternativ Reisepass) und, wenn bereits vorhanden, den Blutspendepass mitbringen.
  • sollen über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen um ihren Gesundheitszustand gut kommunizieren zu können.

Männer dürfen in 12 Monaten bis zu 6 Vollblutspenden leisten (Mindestabstand 8 Wochen), Frauen bis zu 4 Vollblutspenden (Mindestabstand 12 Wochen).

Sollten Sie sich in den letzten Monaten außerhalb Europas aufgehalten haben, melden Sie sich gern bei uns unter blutspende@charite.de und wir schauen, ob ggf. eine Wartezeit zur nächsten Spende nötig ist.

Viele Medikamente und Erkrankungen stellen aktuell kein Hindenis zur Blutspende dar. Um sicher zu gehen, melden Sie sich gern vorher zur Abklärung unter blutspende@charite.de oder sprechen Sie vor Ort mit unserem ärztlichen Personal.

Nein. Bitte beachten Sie, dass die Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung ein ausreichendes, deutsches Sprachverständnis für die Spenderaufklärung, die ärztliche Befragung und den vertraulichen Selbstausschluss ist. Die Mitwirkung von Dritten, z. B. von Dolmetschern, ist beim ärztlichen Gespräch (Schweigepflicht) und dem vertraulichen Selbstausschluss gesetzlich nicht zulässig.

 

Zur Blutspende benötigen Sie keinen Termin. Kommen Sie gern innerhalb unserer Öffnungszeiten vorbei.

Ja! Plasma- und Thrombozyten können allerdings nicht ohne Voruntersuchung gespendet werden. Hier ist das Procedere wie folgt: Sie kommen zu einer Vollblutspende vorbei (dazu ist kein Termin notwendig) und lassen sich dann von den Kolleg:innen in der Entnahme ein extra Röhrchen Blut abnehmen und die Tauglichkeit der Venen überprüfen, außerdem spielt hierbei auch Gewicht und Körpergröße eine entscheidende Rolle. Nachdem die Tauglichkeit bestätigt wurde, vereinbaren wir gemeinsam einen Termin (etwa 3 Wochen später) für die Plasma- oder Thrombozytenspende.

Ja! Am ZTB erhalten Sie eine Entschädigung für Ihren Aufwand, beispielsweise für Ihre Fahrtkosten, Zeitaufwand oder Parkgebühren. Die Aufwandsentschädigung beläuft sich auf 20€ für Vollblut. Für die Apheresespenden (Plasma und Thrombozyten) erhalten Sie angepasste Aufwandentschädigungen, diese erfahren Sie gern vor Ort bei Ihrer Voruntersuchung.

Mit Ihrer Blutspende helfen Sie uns bei der Versorgung unserer Charité Patientinnen und Patienten mit Blutprodukten. Aktuell benötigt die Charité ca. 50.000 Blutspenden pro Jahr.

Die Blutspende selbst dauert ca. 7-10 Minuten. Für den gesamten Ablauf einer Blutspende sollten Sie eine Stunde Zeit einplanen.

Am Campus Virchow-Klinikum können Sie kostenfrei im Contiparkhaus, Einfahrt Seestraße, parken. Lassen Sie sich dafür bitte Ihren Parkschein an unserer Anmeldung entwerten.

Am Campus Charité Mitte gibt es keine kostenfreien Parkplätze. Wir empfehlen hier die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über den S-U Bahnhof Friedrichstraße, S-U Hauptbahnhof, U Bundestag oder mit der Buslinie 147 (Haltestelle Schumannstraße).

Erkrankungen können Sie temporär (z.B. Erkältung, Grippe, Herpes) oder dauerhaft von einer Blutspende ausschließen, um Empfänger:innen zu schützen und Spender:innen zu schonen.

 

Temporäre Rückstellung:
  • Infektionen: Erkältung (Schnupfen, Husten, Halsschmerzen) 1 Woche nach Symptomfreiheit, bei Grippe 4 Wochen.
  • Herpes: nach vollständiger Abheilung
  • Antibiotika: 4 Wochen ab letzter Einnahme.
  • Reisen: nach Reisen in Risikogebiete für bestimmte Infektionen (z.B. Malaria, Hepatitis) können Wartezeiten von 4 Monaten bis zu 2 Jahren gelten.
Dauerhafter Ausschluss:
  • Infektionskrankheiten: HIV, Hepatitis B & C (sowie D), Syphilis.
  • Chronische Krankheiten: Herz-Kreislauf, Nieren, Lunge, Verdauungssystem, Stoffwechsel (z.B. Insulin-pflichtiger Diabetes), viele Autoimmunerkrankungen
  • Krebserkrankungen: Auch in der Vergangenheit (z.B. Leukämie, Lymphome).
  • ZNS-Erkrankungen: Erkrankungen des Zentralnervensystems.
  • Blutgerinnungsstörungen. 

Sollten Sie unsicher sein, ob eine Spende möglich ist, kontaktieren Sie uns gern über blutspende@charite.de

Nicht unbedingt. Hier kommt es im Einzelfall auf das Medikament oder auf die Dosierung an. Viele Medikamente stellen kein Hindernis für eine Blutspende dar. Die Pille oder auch ein Blutdruckmittel beispielsweise hindern nicht an der Blutspende, wenn Sie jedoch zum Beispiel als Diabetiker:in auf das Spritzen von Insulin angewiesen sind, sieht es anders aus.  Eine antibiotische Behandlung oder systemische Behandlung mit Kortison führen in der Regel zu einer vierwöchigen Spendepause. Sollten Sie unsicher sein, ob eine Spende möglich ist, kontaktieren Sie uns gern über blutspende@charite.de.

Die Zulassung zum Blutspenden ist vom Gesetzgeber nach wissenschaftlichen Kriterien geregelt. Dies dient dem Schutz der Spender:innen und Empfänger:innen von Blutpräparaten gleichermaßen. Deshalb wird bei jeder Blutspende den Spendewilligen zunächst ein Fragebogen vorgelegt, auf dem sie wahrheitsgemäß beantworten müssen, ob sie sich gesund und fit fühlen oder zurzeit Medikamente einnehmen.